Pfadfinden in sozialer Isolation?

Egal ob vor der Glotze oder vollgepackt mit Arbeit am Schreibtisch, die Corona-Pandemie bringt vor allem eines: Langeweile. Das wollen wir uns allerdings so nicht gefallen lassen. Wie auch andere, befreundete Pfadfindergruppen haben wir uns einen Wettbewerb ausgedacht, an dem alle von zuhause aus teilnehmen können. Jede Woche gibt es verschiedene Aufgaben, die es so gut wie möglich mit Beweisfoto zu absolvieren gilt.

Die erste Woche ist nun vorbei und eine Menge toller Beiträge sind zusammen gekommen. Hier ist eine Zusammenstellung der schönsten Bilder der Woche. Weiter lesen →

Auf Fahrt mit praktischer Kothenzitadelle

Vom 22.07.2019 bis zum 25.07.2019 reisten acht Gesandte unseres Stammes nach Cochem, um die dortige Umgebung auf Fahrt zu erkunden. Die Zugreise dorthin eignete sich hervorragend zur Planung der Route. Diese sollte nämlich möglichst viele unserer Lieblingsgeländearten beinhalten. Dies gelang uns sehr gut, was wir direkt an der Bergstraße, welche ihrem Namen alle Ehre machte, feststellen konnten. Weiter lesen →

Die Siedler von Rhens

Im Auftrag der Bundesregierung haben wir uns mit dem gesamten Stamm auf gemacht, um zu Pfingsten 2019 bislang unerforschtes Land zu erkunden und dort sesshaft zu werden. Dabei wurden wir unterstützt von allen anderen Stämmen im Landesverband Rheinland-Pfalz/Saar, welche wir dann auch im neuen Territorium nahe Rhens im Rheinland antrafen. Weiter lesen →

Den Feuerfüchsen ist das Saarland zu klein

Nach der Überquerung der Grenze

Vom 11.–13. Oktober 2018 verschlug es zehn mutige „Feuerfüchse“ (9–12 Jahre) auf ihre erste dreitägige Fahrt als Sippe, welche sogar in Luxemburg startete. Begleitet wurden sie von Travis und Jannik (19-jährige Hempelritter). An unserem Startpunkt in Grevenmacher machten wir uns erst mal auf zum in der Nähe liegenden Schmetterlingshaus, wo wir auch unsere erste Pause einlegten. Daraufhin machten wir uns auf den Weg in Richtung Saarburg, unserem zweiten, großen Ziel. Von dort aus wollten wir, nachdem wir die Sommerrodelbahn besucht hatten, mit dem Zug am letzten Tag noch zur Saarschleife fahren. Letzten Endes blieb es jedoch leider bei dem Wollen und wir schafften es nur bis nach Saarburg. Problematisch war vor allem, dass es von diesem Gebiet nirgendwo eine Karte aufzutreiben gab, weshalb wir mit Kompass und ausgedrucktem Firlefanz aus dem Internet zurechtkommen mussten. Auf diesen „Karten“ waren gefühlt nur Autobahnen eingezeichnet, weshalb sich Jannik stundenlang mit der Karte und Google Maps (dieser Traditionsbruch ist bereits mehrfach gebeichtet worden) auseinandersetzen musste. Im Endeffekt stellte es sich jedoch heraus, dass es weitaus praktischer ist, einfach mal frei Schnauze zu gehen, auch wenn man dann ab und zu mal feststellen muss, dass es hier und da nicht weiter geht. Weiter lesen →

Dreiste Diebe in Mainz und Wiesbaden geschnappt!

Am Wochenende vom 16.–18. November 2018 wurden wir von unserem Landesverband Rheinland-Pfalz/Saar zum sogenannten Pfadi Jam nach Mainz eingeladen, wo wir mit einer Truppe von sechs Mann antanzten. Laut Einladung erwartete uns ein Wochenende voller Party, Spiele, Singen, Essen und neuen Freunden. Als wir freitagabends mit dem Zug angereisten waren, war das auch noch so … Weiter lesen →

Die Sänger der Schmidtburg

Vom 1. bis zum 2. September 2018 hatten wir die Ehre, mit einer moderaten Gruppe aus drei Pfadis (11–16 Jahre), vier R/R (ab 16 Jahre) und einem jungen Wölfling zum Schmidtburger Singetreffen zu fahren. Dies war eine Aktion, zu der alle Pfadfinder aus unserem Landesverband Rheinland-Pfalz/Saar eingeladen waren, die sogar noch von Freunden aus anderen Verbänden unterstützt wurden. Das Besondere an dieser Singerunde war, dass sie auf der Schmidtburg bei Kirn (Rheinland-Pfalz) unter freiem Himmel in einer coolen Burgruine stattfand. Meilenweit gab es keine Menschenseele, die wir durch unser lautes Gebrüll hätten stören können. Weiter lesen →

Von Echternach nach Ottawa

Nachdem wir 2016 in Polen waren, haben wir uns für unsere Stammesgroßfahrt 2018 die Luxemburgische Schweiz ins Visier genommen. Obwohl es im Vorfeld auch eindeutig so kommuniziert wurde, war ein doch nicht zu vernachlässigender Teil unserer 8-köpfigen Fahrtengruppe bestehend aus Nils (11 Jahre, Sippe „Feuerfüchse“), Laurin (15 Jahre, Sippe „Phönixe“) und der Delegation aus 6 „Hempelrittern“ (Travis, Tim, Nico, Michael, Joshua, Jannik – 18–19 Jahre) fest davon überzeugt, in Kanada zu sein. Möglicherweise hing dieses Missverständnis damit zusammen, dass die Autofahrt nach Echternach am 20. Juli 2018 aufgrund des im Opel Corsa nicht aufgefundenen Gaspedals zu einem abendfüllenden Erlebnis wurde. Dieses Geheimnis wurde neben dem Geheimnis um den Audi, der scheinbar 30 cm hohe Stufen unbeschadet hochkraxeln kann, nur um sinnlos auf der Erhöhung in der Gegend rum zu stehen, nie gelüftet. Weiter lesen →

Pfadis gebieten weltweiter Zombieapokalypse Einhalt

Am Freitag, den 19. Januar 2018, fanden sich die kommenden Jungpfadfis unserer Wölflingsgruppe „Schneefüchse“ (9–11 Jahre) im Stammesheim ein, um sich auf den Sofa-Hajk am Samstag vorzubereiten. Unterszützt wurden sie von den berüchtigten Hempelrittern, einer Gruppe junger Rover (17–18 Jahre). Der Sofa-Hajk ist ein deutschlandweiter Wettbewerb, bei dem man Aufgaben übers Internet erhält, welche man im Stammesheim oder zu Hause bewältigen muss. Das Ganze wird dann gefilmt und an eine Jury weitergesendet. Weiter lesen →

Faulenzen auf dem Hajk?

Am 21. Januar 2017 trafen sich 3 Phönixe (ca. 12 Jahre alt) sowie 4 Hempelritter (ca. 17 Jahre alt), um ihren zwei Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen: der Pfadfinderei und dem Faulenzen. Der deutsche „Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder“ hat an diesem Tag den sogenannten Sofa-Hajk veranstaltet, an dem die teilnehmenden Gruppen aus ganz Deutschland über das Internet Aufgaben bekamen, um diese vor Ort zu erfüllen, dies zu filmen und hochzuladen. Wir mussten nämlich einen verdächtigen Außerirdischen fangen, bevor er irgendeinen teuflischen Plan umsetzt. Dabei sollten wir aber besser als alle anderen Gruppen sein, um zu gewinnen.

Der Außerirdische ist gefasst

Travis begutachet den Rammbock

Begonnen hat die Aktion morgens um 9 Uhr mit einer Vorstellungsrunde, in welcher wir natürlich unser typisches, modisches Accessoire, das Kissen auf dem Kopf,  präsentieren mussten, welches im weiteren Verlauf der Aktion immer wieder verwendet wurde. Danach ging es auf Außenmission in die Hüttersdorfer Innenstadt, wo wir Menschen befragen mussten, was sie über Pfadfinder wissen. Unsere Untersuchungen ergaben: „Weiß nicht“, „Abzeichen sammeln, Spuren lesen, Kekse verkaufen“  und „NEIN!“. Nach diesem Erfolg konnten wir nach einem ausgiebigen Mahl den Außerirdischen lokalisieren und begaben uns zu seinem Standpunkt. Jedoch baute er zu seinem Schutz eine magische Barriere auf, welche es zu durchdringen galt. Um diesen Plan zu durchkreuzen bauten wir einen großen Vierbein-Rammbock und stürmten den Unterschlupf. Nachdem er vergebens seine magischen Fähigkeiten an uns erprobte, wurde er schließlich gefangen. Glücklicherweise gibt es einen Ofen im Stammesheim, der uns sehr dabei half, den Schuft zu beseitigen. Leider mussten wir nur im Anschluss feststellen, dass er zum Anhalten der Zeitbombe noch ganz nützlich gewesen wäre. Deshalb ist das gesamte Unterfangen schief gelaufen, was aber nicht weiter schlimm war.

Die einzelnen Videos wurden ausgewertet, um einen Sieger zu krönen. Leider schafften wir es nicht in die Spitze. Wir konnten lediglich mit unserem Rammbock-Video eines der besten 10 Videos beitragen.  Zusammengefasst war es eine neue Erfahrung, die uns allen viel Spaß machte, auch wenn wir uns für die Zerstörung der Erde verantwortlich gemacht haben.