Einmal Hamburg und zurück (43. HaSiWe)

Am 14. Februar 2020 ging es nach der Schule nach Hüttersdorf zu unserem Pfadfinderheim. Als sich alle (Böanie, Gollum, Vento und Dread) am Treffpunkt eingefunden hatten (auch unser Langschläfer :)), fuhren wir gemeinsam nach Saarlouis zum Bahnhof.  Der Zug fuhr pünktlich um 15:30 Uhr im Bahnhof ein und wir freuten uns sehr auf das bevorstehende, einmalige Abenteuer. Nachdem wir im Zug unsere Plätze gefunden hatten, konnte unser unvergessliches Wochenende nach Hamburg beginnen.

Nach ca. drei Stunden Fahrzeit, stiegen wir in Koblenz in einen Schnellzug nach Hamburg-Altona. Um ca. 23 Uhr erreichten wir unseren Zielbahnhof. Mit einem Bus ging es dann zum Hafen „Finkenwerder“. Dort wartete auf uns ein kleines Seegelboot mit dem Namen „Miss Marple“. Dieses hatte Böanie für uns klar gemacht. Gegen 1 Uhr ging es dann hundemüde in die Kajüte zum Schlafen.

Am nächsten Tag fielen wir gegen 9 Uhr aus den Betten. Nachdem wir uns fertig gemacht und auf dem Deck der „Miss Marple“ gefrühstückt hatten, wollten wir uns eigentlich Richtung Fähre aufmachen, doch auf dem Weg dorthin kamen wir an einem Markt vorbei und wir konnten nicht anders, als einmal drüber zu gehen. An einem Marktstand lachten uns rote, frische Erdbeeren an, die wir genüsslich aßen.

So, aber jetzt ab zur Fähre. Als diese an einem schräggebauten Haus hielt (auch genannt Dockland), auf das man drauf gehen konnte, hatte uns die Lust gepackt, einmal oben zu stehen. Gesagt getan. Oben angekommen bekamen wir einen Vogel zu Gesicht, den wir wohl so schnell nicht mehr zu sehen bekommen: In freier Wildbahn zog ein Adler seine Runden.

Zu Fuß ging es dann weiter am Fischmarkt vorbei Richtung U-Boot, um dieses zu besichtigen.

Danach machten wir uns auf den Weg zum Alten Elbtunnel. Es war ein tolles Gefühl, durch den gefliesten Tunnel zu laufen.

Fürs Mittagessen trafen wir uns mit Caballo, einem Freund vom PBN. Gemeinsam fuhren wir in Richtung Uni-Gelände. Dort suchten wir uns ein Restaurant, in dem wir lecker aßen.

Danach ging es gemeinsam ins Audimax, in dem der jährliche Singewettstreit stattfand. Mehr als 1000 Pfadfinder und andere Bündische aus verschiedenen Bünden und Organisationen traten in fünf verschiedenen Kategorien an. Insgesamt gab es mehr als 30 Singebeiträge. Es war sehr toll, anderen Stämmen beim Musizieren zuzuhören und auch mitzusingen. In der Pause, tauschten Gollum und Dread die Halstücher mit anderen Pfadfindern. Kurz darauf erfolgte die Siegerehrung des diesjährigen Wettstreites. Nachdem die ganze Halle „Nehmt Abschied Brüder“ gesungen hatte, war das Spektakel beendet. Wir verabschiedeten uns von Caballo und fuhren zu viert wieder zur „Miss Marple“.

Am Sonntagmorgen mussten wir sehr früh aufstehen, da um 6 Uhr unser ICE nach Koblenz abfuhr. Traurig verließen wir das Boot und fuhren mit dem Bus zum Bahnhof Hamburg-Altona. Um 6:20 Uhr  ging es mit 20 Minuten Verspätung in Richtung Heimat. Als wir dann gegen 13 Uhr in Koblenz ankamen, mussten wir etwas laufen, da wir noch mehr Verspätung hatten. Zum Glück bekamen wir unseren Zug nach Roden. Gegen 16 Uhr kamen wir in Saarlouis an. Dort wurden wir abgeholt und fuhren nach Hüttersdorf. Vor Ventos Haus sangen wir noch in unserer kleinen Runde „Nehmt Abschied Brüder“ und dann trennten sich auch unsere Wege. Leider. Dieses Wochenende wird uns wohl noch sehr lange in Erinnerung bleiben.

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