Sonnenuntergang am westlichsten Punkt Europas (Irland 2008)

Sieben R/R begaben sich zur nasskalten Osterzeit furchtlos nach Irland, um dort eine Woche auf Fahrt zu gehen. Die Anreise nach Dublin machte es zunächst erforderlich, mit zwei Mietautos quer durch Irland zu fahren, um das eigentliche Fahrtengebiet im Süden der Insel zu erreichen. Dort angekommen stellte sich das Kohtenplatzfinden mangels deckungsgebender Bäume allabendlich schwieriger dar als man vielleicht meinen könnte. Trotz vielen Regens und kalten Windes hatten wir ein paar schöne Tage. Wir kamen am westlichsten Punkt Europas vorbei und sahen natürlich jede Menge Schafe, grüne Wiesen und Mäuerchen in der Landschaft. Ein ordentlicher Sturm in einer der letzten Nächte trug seinen Teil zum Gelingen der Fahrt bei. Heim ging es direkt vom Flughafen Kerry aus, d. h. ohne weitere Umwege durch halb Irland.

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Abendstimmung am Haukkajärvi (Finnland 2008)

Ein herrlicher Sandstrand breitete sich im sanften Rot der untergehenden Sonne vor uns aus. Der Himmel zeigte nicht eine Wolke und die Luft strömte warm über unsere nackten Schultern. Nur der ferne Saum aus Kiefern auf der anderen Seite des Sees erinnerte uns daran, dass wir im Norden waren und nicht am Mittelmeer.

Nach der langen, anstrengenden Fahrt wollten wir zwei Übernachtungen an diesem wunderschönen Fleckchen Erde verbringen. Endlich mal nicht bang hoffen, dass wir ein[e] schöne Schlafstätte am Ende des Tages finden können. Endlich mal nicht uns selbst unter Zeitdruck setzen, weil wir doch noch so viel gehen wollten. Endlich mal Sachen waschen, schwimmen, die Seele baumeln lassen.

– Auszug aus „Dampfende Zelte und schwitzende Mannskerle“ von Daniel (Rundschlag 45, Winter 2008/2009)

„Rundschlag“ ist der Name unserer unregelmäßig erscheinenden Stammeszeitung (nur für Mitglieder). Der hier zitierte Auszug erzählt von einem Abend auf unserer Stammesgroßfahrt in Finnland (2008).