Tauben die Erste


Saar - Mosel - Sauer - Südeifel | 29. Mai - 01. Juni 2002 | Werner, Jull, Johannes, Kläs und Sisu, Matz

Text: Werner, Johannes, Jull

21.30 Uhr
Zusammentreffen in Saarburg. Nach dem Kohtenaufbau haben wir ein gemütliches Feuer entfacht und über die letzten 30 Jahre geklönt; denn solange schon zieht es uns auf diesem Pfad in die Eifel.

30. Mai 5.30 Uhr
Ein herrlicher Sonnenaufgang über dem vernebelten Saartal. Wir haben einen strahlend blauen Himmel und es ist ziemlich kühl.

8.30 Uhr
Wir brechen auf in Richtung Mannebach. Das Brauhaus in Mannebach ist leider noch geschlossen, dafür gibt es aber frisches Grahnenwasser. Durch die steilen und mittlerweile heißen Weinberge geht es hinab ins Moseltal.

13.00 Uhr
Bei einer schönen Wirtin in Wellen an der Mosel kehren wir zu unserer verdienten Mittagsrast ein. Schließlich liegt heute noch eine anspruchsvolle Bergwertung vor uns.

17.30 Uhr
Nach einem mühevollen Aufstieg, hinaus aus dem Moseltal, erreichen wir unser zweites Nachtlager. Leider liegt es genau in der Einflugschneise des Flughafens Luxemburg-Findel. Aber unser Gesang am Lagerfeuer übertönt jeden Fluglärm.

31. Mai 9.00 Uhr
Bei super Sonnenschein machen wir uns auf in die Luxemburger Schweiz. Das Cafe Knepper in Berbourgh kann man vergessen, dort gibt's für uns noch nicht mal eine Tasse Kaffee. Und Sisu, unser treuer Begleiter, bekommt schon gleich die rote Karte. Aber in dem Nest gibt es einen Metzger und frisches Wasser. Durch die herrliche Felslandschaft der Luxemburgischen Schweiz geht es mühsam in Richtung Dillinger Brück.

18.00 Uhr
Unser Lagerplatz in Grundhof ist ein Flop! Wir hängen nach 20 km, bei großer Hitze und mit brennenden Füßen, noch 4 km dran.

18.45 Uhr
Es hat sich gelohnt: Unser neuer Lagerplatz ist toll. Duschen, Essen und was zum Trinken gibt's.

01. Juni 8.30 Uhr
Prima! Der Bäcker fährt direkt an unserem Lagerplatz vorbei. Super Service! Das ist wie immer, wenn Tauben auf Fahrt gehen: Jeder bekommt es eben so, wie er es verdient!

13.30 Uhr
Rast an der Gaymühle. Es sind nur noch 4 km und es ist sehr heiß.

15.30 Uhr
Letzte Rast im Hinkelshof. Das frisch gezapfte Bier schmeckt lecker. Der Schatten eines mächtigen Nussbaums tut gut.

17.00 Uhr
Endlich sind wir am Ziel in Körperich-Seimerich in der Südeifel.

Für Sisu, unserem treuen Begleiter und Nachtwächter: Der Hund war einfach Spitze und nie aus der Ruhe zu bringen, trotz unzähliger Kläffer am Wegesrand.

Werner, Johannes und Jull, Juni 2002


aus "Rundschlag" Nr. 33, August 2002 - Artikel ist ungekürzt; nur das Layout ist leicht geändert worden.

Konvertierung in HTML: ChrikiTM, Oktober 2002

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