Das Märchenlager


Es war soweit: Das neue Jahr hatte begonnen und damit auch ein neues Fahrten- und Lagerjahr. Und prompt folgte im Monat Januar das erste Lager.

Text: Vroni

Es begann an einem schönen Samstagnachmittag. Dem letzten Samstag im Januar. Es waren ungefähr - 50 °C im Schatten und alle waren warm eingepackt. Nachdem einige besorgte Eltern beruhigt wurden und ihnen versichert wurde dass niemand erfrieren wird konnte es losgehen. Die Jurte wurde mit allen man auf dem Nahlberg aufgebaut und mit Teppichen, Strohballen und allerlei Zierrat geschmückt. Als dass Feuer brannte machten es sich alle gemütlich und das große Erzählen konnte beginnen. Es wurden viele Märchen erzählt auch selbsterfundene wie z.Bsp. das Märchen vom Gummibärchen, welches Marion selbst geschrieben hatte.

Nachts gingen die Wölis mit Betreuern und Warmduschern ins Stammesheim schlafen. Und die Hartgesottenen verbrachten eine tolle und überraschend warme Nacht in der Jurte. Nachts konnte man sogar einen runden Regenbogen, der um den Vollmond erschienen ist, bestaunen.

Der Morgen begann etwas kühl (bibber, bibber), aber nachdem das Feuer brannte (macht mal ein Feuer bei einer Aussentemperatur wie in einer Tiefkühltruhe und nur in Unterwäsche an) schälten sich alle aus den Penntüten und begrüßten mit Flüchen wie "oh wie kalt" oder "Ui, so eine Lederhose ist aber doch kalt" den strahlenden Morgen.

Zum Brunch gab`s dann Bannok und danach wurde abgebaut und aufgeräumt, dann gings nach Hause in die warme Badewanne.


aus "Rundschlag" Nr. 24, März 1999 - Artikel ist ungekürzt; nur das Layout ist geändert worden.

Konvertierung in HTML: ChrikiTM, Februar 2000

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