Mein erstes Mal...


Mit unseren Freunden aus Britten erreichen wir beim Würzburger Singewettstreit 1998 den vierten Platz

Text: Bärbel K.

Wie schon die Jahre zuvor, fahren wir wieder zum Würzburger Singewettstreit, nur diesmal als Sänger, nicht als Zuschauer.
An die vielen wöchentlichen Proben in Britten werden sich bestimmt noch viele erinnern.
Nun an jenem Freitag, einem 20.3. des Jahres 1998 stehen etwa 13 Hüttersdorfer Pfadis am Bahnsteig des Saarlouiser Hbf und warten auf den Zug nach Saarbrücken.
Nach einigen lästigen Zwischenstops erreichen wir zusammen mit den Grimburgern um 22 Uhr die bayrische Bischofsstadt Würzburg.
Vor dem dortigen Bahnhof erleben wir einen Live-Auffahrunfall und fahren schließlich mit der Tram in eine Turnhalle im Stadtteil Heuchelhof. Um 1 Uhr machen wir eine kleine Probe in einer Umkleidekabine und legen uns schließlich zur Ruhe.

Samstag, 21.3.98

Der große Tag

Nach dem Aufstehen wird erst mal richtig gut gefrühstückt. Anschließend packen wir unsere Sachen zusammen und gehen zur nahegelegenen Straßenbahnhaltestelle, um ins Congress Centrum zu fahren.
Auf dem reichhaltigen Flohmarkt im CCW decken wir uns mit allerhand Ausrüstung ein. So verbringen wir den Vormittag. Später kommt dann die Nachricht, dass wir in eine Vorausausscheidung müssen, da sich 12 Gruppen in unserer Kategorie gemeldet haben. Diese dauert etwa 2h und so kommt die Gruppe "BdP/CPS, Stämme Albert Schweitzer & Grimburg" erst kurz vor dem Einlaß zum eigentlichen Singewettstreit an die Reihe. Wir singen unsere beiden Lieder "Banner" und "Der Rabe"und warten ungeduldig auf die Entscheidung der Jury.
Wir haben es dann doch tatsächlich geschafft;wir können auf dem Singewettstreit auftreten. Da Wolle uns auf den letzten Platz verfrachtet hat, haben wir noch genügend Zeit um zu proben. Dieses tun wir in der 45 minütigen Pause, und manche besorgen sich im Anschluß daran etwas Warmes zu essen.
Irgendwann kommt dann doch noch die letzte Stunde, in der alle sooooooo nervös sind.

Schließlich ist der große Moment da; als letzte Gruppe in der Kategorie Singekreise betreten wir die Bühne und singen unsere beiden Lieder zum zweiten Mal. Danach müssen wir die aufregendsten Minuten seit der Vorausscheidung mitmachen. Einige Zeit später gibt die Jury die Plazierungen bekannt.

Platz 5: Schwarzer Adler Köln
Platz 4: BdP/CPS, Stämme ASH/ Grimburg

WAS!?

Nun noch einmal für alle Zweifler:
Wir haben am 7. Würzburger Singewettstreit den 4. Platz in der Kategorie Singekreise belegt.
Alle freuen sich riesig und nach dem Trouble suchen wir die Sonderbusse, die uns zu den etwas weiter entfernten Schlafhallen bringen sollen.
Einige gehen noch in eine Tanzhalle; die anderen legen sich zur Ruhe.

Sonntag, 22.3.98

Der Tag danach

Um 8 Uhr (!) treffen wir uns alle wieder an der Straßenbahnhaltestelle "Straßburger Ring". Von hier aus fahren wir zurück zum Hauptbahnhof. Da unser Zug erst einige Stunden später abfährt, steht es uns frei, was wir machen.
Ein Großteil besichtigt die Innenstadt, die anderen machen die Bahnhofshalle unsicher. Daß sieben Personen in einen Paßbildautomaten passen, hätte vorher auch niemand gedacht.

Szenenwechsel:

Im Zug von Heidelberg nach Merzig. In wenigen Minuten wird unsere Fahrt in Dillingen enden.
Es war im Großen und Ganzen ein sehr schönes und erfolgreiches Wochenende, das man ruhig noch mal wiederholen könnte.

Als Tüpfelchen auf dem "i" kann man "unseren Raben" auf der CD des Singewettstreits (zu erhalten in unserer Stammeskämmerei) hören.


aus "Rundschlag" Nr. 22, Frühjahr 1998 - Artikel ist ungekürzt; nur Layout und Bebilderung sind geändert worden; Unterüberschrift hinzugefügt.

Konvertierung in HTML: ChrikiTM, Februar 2000

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